Unser Newsletter

Bleiben Sie aktuell. Jetzt unseren Newsletter abonnieren!

Der demografische Wandel schlägt zu

--- Der demografische Wandel schlägt zu - Wie sichere ich die Erfahrungen meiner langjährigen Mitarbeiter? ---
eingestellt von S. Doberstein am 16.3.2012 um 11:12

Es gibt Unternehmen, bei denen arbeiten nur Mitarbeiter unter 40. Doch es gibt auch Unternehmen, dort liegt der Altersdurchschnitt bei 50. Wenn dann auch noch in absehbarer Zeit ausgerechnet die erfahrensten Mitarbeiter in Rente gehen werden, haben Sie als Unternehmer ein Problem. Denn oftmals haben bestimmte Mitarbeiter eine Kenntnis über Baugruppen oder Kunden, die nur sie allein haben. Sie bilden die Stütze des Unternehmens.

Hier hilft nur eins: eine systematische Übertragung der Kenntnisse, Fähigkeiten oder Fertigkeiten auf jüngere Mitarbeiter. Aber es muss nicht nur um das Wissen von älteren Mitarbeitern gehen. Unternehmer stehen vor dem gleichen Problem, wenn ein "wertvoller" Mitarbeiter aus anderen Gründen ausscheidet. Auch wenn das Thema in vielen Unternehmen aus Kostengründen vernachlässigt wird, hilft vor unvorhersehbaren Schäden, Umsatzeinbußen etc. nur eine systematische Vermittlung des Wissens an den Nachfolger.

Auch wenn man mit "learning by doing" vieles bereits abfangen kann, ist diese Form der Wissensvermittlung trotz alledem unsystematisch. Die Wahrscheinlichkeit, dass relevantes Teilwissen nicht vermittelt wird ist sehr hoch und steigt exponentiell mit der Kürzung der Einarbeitungszeit. Auch das Aufschreiben seines Wissens durch den ausscheidenden Mitarbeiter hilft nur bei dem Wissen, dem sich der Mitarbeiter selbst bewusst ist. Aber selbst wenn das gegeben ist, heißt das noch lange nicht, dass der Mitarbeiter auch gewillt ist und das entsprechende Können besitzt ein für Außenstehende nachvollziehbares Wissensdokument zu erstellen.

Darum macht es Sinn hier erfahrene Coaches mit der Aufgabe zu betrauen. Je nach Qualifikation und Erfahrung des Nachfolgers und dem Themenspektrum ist sowohl ein paralleles Arbeiten als auch eine durch Dritte begleitete Wissensvermittlung von mehreren Wochen notwendig. Der Coach systematisiert die zu übertragenen Themenkomplexe, erarbeitet einen Nachfolgefahrplan (der kann auch schon beginnen bevor der Nachfolger beginnt) und moderiert beispielsweise auch eventuell gefilmte Interviews.
Das hört sich aufwendig und damit teuer an? Wenn ein Mitarbeiter sehr spezielles Wissen hat, welches Sie auf dem Markt nicht vorfinden, müssen Sie so oder so einen Nachfolger einarbeiten. Doch wer soll das machen, wenn der Vorgänger bereits weg ist? Machen wir uns nichts vor, die anschließenden Kosten oder Umsatzeinbußen können im Extremfall existenzbedrohende Ausmaße für ein kleines Unternehmen annehmen. Eine kostenlose Lösung gibt es nicht. Auch das Weiterarbeiten durch den "Rentner" löst das Problem nicht, sondern schiebt es nur auf. 

Sprechen Sie uns an, unsere Experten erstellen ein individuelles Angebot für Sie!

© Steffen Doberstein