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Wissen aus dem Internet unternehmensweit sammeln – Tool oder Social Bookmarking 1 ?

Wie organisiert man Wissen in Unternehmen? - Teil 1
eingestellt von S. Doberstein am 19.12.2011 um 10:05

Das Internet ist für einen Großteil der Bevölkerung die wichtigste Informationsquelle geworden - sowohl beruflich als auch privat. Die gefundenen Informationen möchte man häufig sichern. Das erspart einem immer neues lästiges und vor allem zeitaufwendiges Suchen. Für sich selbst mag man eine zufriedenstellende Lösung gefunden haben, doch wie tausche ich solche Informationen innerhalb eines Unternehmens aus? Wie erspare ich mehrfaches Suchen zur gleichen Fragestellung mehrerer Personen?

Eine Möglichkeit sind sogenannte (üblicherweise kostenlose) Social Bookmark Services, wie Delicious oder Mr. Wong. Über ein Login kann man die gefundene Webseite verlinken. Im Idealfall bietet die zu verlinkende Webseite die Bookmarking-Funktion schon an, wie z.B auf der synthesos-Seite.

Oben rechts auf der synthesos-Homepage finden Sie diverse Icons sozialer Netzwerke, über das Pluszeichen auch Bookmarking-Dienste. Ein Klick auf das Icon Ihres Dienstes und schon ist nach dem Login bei dem Bookmarking-Dienst der Link gespeichert. Das allein würde jedoch noch nicht viel bringen. Dann könnten Sie bei späterer Verwendung auch einfach wieder die Linkadresse manuell eingeben. Nein, der Vorteil liegt in der Verschlagwortung. Erst durch die Etikettierung des Linkes mit möglichst aussagekräftigen Begriffen (Schlagwort/Tag) wird der Link später wieder auffindbar. Man sollte bei der Verschlagwortung also bedenken, „Mit welchen Begriffen werde ich später diesen Link vermutlich suchen?“

Möglicherweise kann man den Link zusätzlich in eine Ordnerstruktur (Kategorien) einordnen. Warum soll das für eine Unternehmen von Vorteil sein? Nun das „soziale“ an den Social Bookmark Services ist die Öffentlichkeit der Linkspeicherung. Zwar kann man diese auch als privat kennzeichnen, doch erst die Masse der User erzeugt ein interessantes Gesamtbild. Man kann mit der Eingabe von Suchbegriffen sehen, welche Internetadressen schon andere User gefunden haben. Damit passiert etwas für das Unternehmen sehr wichtiges für das normalerweise Kosten entstehen: Die Mitarbeiter nehmen externes Wissen auf, d.h. die Mitarbeiter und damit das Unternehmen LERNT! Doch ein eigener Linkpool entsteht so nicht. Genau das ist aber manchmal auch erforderlich, um die speziell für das Unternehmen relevanten Links, die andere Mitarbeiter schon gefunden haben, schneller finden zu können. Zwar könnte man den Namen des eigenen Unternehmens als Schlagwort setzen, um so Suchergebnisse zu filtern, Sinn der Sache ist das aber nicht und praktikabel auch nicht. Außerdem man stelle sich vor ein potenzieller Kunde sucht nach Ihrem Unternehmen und findet alle für sie interessanten Links nur keinen, der zu Ihrem Unternehmen führt!

Alternative Möglichkeiten lesen Sie im nächsten Blog.

© Steffen Doberstein